Tipps u. Tricks

Billard ist die hohe Kunst des Vorausdenkens. Es ist nicht nur ein Spiel, sondern in erster Linie eine anspruchsvolle Sportart, die neben physischer Kondition das logische Denken eines Schachspielers und die ruhige Hand eines Konzertpianisten erfordert.

Albert Einstein

Dieser Bereich bietet Euch wie der Titel schon sagt, kleine Helfer für das schwierige Billardleben an.
Es geht u.a. um Stoßarten und Technik, mentale Vorbereitung, sowie einfach m.E. Wissenswertes.
Wünsche nach bestimmten Antworten zu Billardfragen werde ich versuchen zu erfüllen.
Email an mich und ich begebe mich auf die Suche…
Hier sei deutlich gesagt, dass ich das Billardspiel und seine vielen Hilfen dazu weder erfunden habe, noch die Weisheit zu diesem Thema gepachtet habe !

Los gehts

 

Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein

Oliver Cromwell

fairplay

Fair Play

Mit den folgenden kleinen Regeln erweist Du dem Gegner im Spiel Respekt und Fairness.

– Billardfreiheit einhalten.
– Der Spieler hat das Recht,  im Umfeld von einer Queuelänge, gemessen vom Billardrand,

    ungestört zu spielen.

– Nicht in Stoßrichtung des Spielers herumlaufen.

– Das Queueende nicht am Billardrand oder am Tuch abstützen.

– Wenn man nicht am Spiel ist, sich unverzüglich hinsetzen.

– Dem Partner beim Spiel zusehen.

– Die eigene Kreide nach der Aufnahme immer mitnehmen.

– Die Bälle immer nur mit den Fingerspitzen oder mit dem Handrücken bewegen.

– Den Partner bei der Stossvorbereitung und beim Stoss nicht ansprechen.

– Die Bälle beim Aufsetzen nicht in das Tuch einklopfen, sondern hinrollen.

– Bei Verletzung der Regeln von selbst das Spiel abgeben.

Die Stoßvorbereitung und der Ablauf

1.
Perspektiven sammeln (Queue kreiden)
A: zu spielender Ball ins Ziel
B: Weisse auf zu spielenden Ball
C: Blick auf den nächsten Ball / Position

 

2.
Taktische Planung (Queue kreiden)
A: lochen oder Save?
B: Ablaufplan (Gefühl, Bild, Geräusch vorstellen)

 

3.
Stand einnehmen,
mit zwei Schritten, in einer Linie über die Weisse,
auf den zu treffenden Punkt am Objektball zugehen

Drei wichtige Tipps für eine gute Technik

Der Stoß beim Billard spielen ist eines der wichtigsten Elemente überhaupt, um ein guter Billardspieler zu werden.

Es gibt natürlich etliche Punkte, die beim Billard spielen wichtig sind, aber wer merkt sich im täglichen Spiel 20 Dinge?

Drei wichtigsten Aspekte für eine gute Stoßtechnik beim Billard spielen sind :

Den Stoß beim Billard lernen: Keine Befehle, sondern Achtsamkeit !

Wichtig ist übrigens bei diesen drei Punkten und bei allen anderen Details, auf die Du bei Deiner Technik achten willst: Anstatt Dir verbale Befehle zu geben, diese Dinge umzusetzen, solltest Du aufmerksam sein, was der Körper macht.

Also anstatt Dir zu befehlen: „Halte Dein Handgelenk locker“, solltest Du Dich fragen: „Wie locker ist mein Handgelenk?“. Der Körper wird dann automatisch und entspannt das richtige tun.

 

1. Körper und Kopf ruhig halten

Der britische Billard-Profi Darren Appleton sagt auf seiner ersten Trainings-DVD eigentlich nicht viel mehr als „Keep your head still“. Damit meint er nicht nur, den Kopf stillzuhalten, sondern den ganzen Körper, und im Moment des Stoßes nur den Arm zu bewegen und nichts anderes.
Als ich mich kürzlich darauf konzentrierte, merkte ich, dass ich doch eine unmerkliche Bewegung im Körper hatte. Als ich mich voll darauf konzentrierte, im Moment des Stoßes wirklich keine Bewegung im Körper zu haben, gelangen plötzlich die schwierigsten Bälle. Wenn ich solche Bälle nicht treffe, liegt es oft nicht daran, dass ich falsch gezielt habe, sondern daran, dass eine leichte Bewegung im Körper war, als ich gestoßen habe. Achte einmal darauf; vielleicht wirst Du auch ein Wunder erleben.

 

2. Handgelenk locker und passiv

Ein ganz ähnlicher Punkt, der auch ähnliche Auswirkungen hat: Oft lenken wir das Queue ab und verlieren Präzision, weil unser Handgelenk zu fest ist oder wir sogar aktiv etwas damit machen. Das Handgelenk sollte immer locker sein, was auch gerne „passiv“ genannt wird. „Passiv“, da wir nicht „aktiv“ locker sein sollten; dann neigen wir nämlich dazu, besonders schwungvoll mit dem Handgelenk zu arbeiten, und bauen eine weitere Fehlerquelle ein. Das Handgelenk macht nichts beim Billard, außer locker nach unten zu hängen und, weil es ja locker ist, bei der Stoßbewegung entspannt mitzuschwingen.

Ähnlich wie bei Punkt 1, Kopf stillhalten, wissen viele Spieler, dass ein lockeres Handgelenk wichtig für den Stoß beim Billard ist. Und trotzdem merke ich, dass mein Handgelenk immer dann lockerer wird, wenn ich bewusst darauf achte, wie locker es ist. Mit einem lockeren, passiven Handgelenk gewinne ich an Präzision und an Stoßwirkung.

 

3. Richtig und immer gleich stehen

Kombiniert mit den ersten beiden Punkten ist dieser Punkt zu sehen: Wenn wir nichts bewegen außer unserem Arm, und wenn unser Handgelenk passiv ist, also auch nicht steuert, dann muss unser Stand immer gleich zur Stoßrichtung ausgerichtet sein, damit wir gerade nach vorne stoßen können. Gewöhne Dir also an, Deinen Körper immer gleich zur gewünschten Stoßlinie auszurichten.

Was dabei hilft ist auch, vor dem Stoß einen Schritt weiter vom Tisch wegzugehen und den Stoß dann von vorne anzugehen anstatt von der Seite.

Ballkontrolle

Einfache Rechnung Vorbande (Plus System)

Effet Training